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Mittwoch, 28. Mai 2025

NB-52B Stratofortress * NASA * Air Force Flight Test Center * 52-0008


Auf diesen Bildern sieht man die wichtigsten Modifikationen an der NASA NB-52B "Balls 8" und die vielen Missions-Sticker. An dem Pylon wurden viele verschiedene Testmaschinen von dem "Mothership" transportiert, wie zum Beispiel die X-15, X-24, HiMAT, verschiedenen "Lifting Body's", wie auch erste Starts der OSC Pegasus Rakete u.v.m. Wie man auf dem Pylon sehen kann war die letzte Mission der Start des X-43A Hyper X Ramjet. Beim unteren Bild sieht man deutlich, dass am Flügel hinter dem Pylon eine 1,8m x 2,4m grosse Sektion ausgebaut werden musste, damit das Heck der X-15  Platz fand. Ausserdem kann man die vielen schwarzen Flugzeuge erkennen, die HiMAT-Missionen zeigen.
 
KEDW / Edwards Air Force Base / 01.05.2023 

NB-52B Stratofortress * NASA * Air Force Flight Test Center * 52-0008


Die Cockpit-Sektion der "Balls 8" mit dem dem lustigen Sticker, bei dem die NB-52B eine X-15 wegschleudert.

KEDW / Edwards Air Force Base / 01.05.2023 

Dienstag, 27. Mai 2025

NB-52B Stratofortress * NASA * Air Force Flight Test Center * 52-0008


Das nächste Megahighlight war für mich diese Stratofortress der NASA. Sie steht in der Wüste, am Nord-Eingang zur Edwards Air Force Base. Am 11. Juni 1955 machte sie als RB-52B ihren Erstflug und am 8. Juni 1959 kam sie zur NASA und wurde zur NB-52B modifiziert. Sie flog fast 50 Jahre lang als "Mothership" bei ganz vielen Testmissionen als Startplattform wie z.B. für die X-15. Ihre letzte Mission flog sie am 16. November 2004. Ihr Spitzname war "Balls 8" weil sie im Seitenleitwerk die "008" hatte (die beiden 00 sind die Balls...). Vorne an der Nase hatte sie die Air Force Kennung "0008". Ein wirklich imposantes Flugzeug.

KEDW / Edwards Air Force Base / 01.05.2023 

Donnerstag, 8. Mai 2025

Convair CV-990-30A-5 * NASA * N810NA


Nochmals mein Riesenhighlight, die Convair CV-990 der NASA. Nun in der herrlichen Morgensonne, wo man die ganze Schönheit dieses Flugzeugs sehen kann. Was für ein Anblick... Die Convair wurde 1962 gebaut und flog zuerst bei American Airlines, 1968 wechselte sie zur Modern Air und trug den Namen "Berliner Bär". Am 18. Mai 1975 kam sie dann zur NASA und flog viele Testmissionen. Unteranderem machte sie Fahrwerksversuche für das Space Shuttle. Am 11. August 1995 wurde sie ausser Betrieb genommen und auf der Edwards Air Base bis Juni 1996 abgestellt. Danach kam sie hier zum Mojave Airport wo dieser Brüller nun ausgestellt ist.
 
MHV / Mojave Air and Space Port / 01.05.2023

Convair CV-990-30A-5 * NASA * N810NA


Sonnenuntergang in der Mojave-Wüste. Ich liebe diese zwei Fotos. Was für ein atemberaubendes Flugzeug...der Sonnenstrahl durch die Kabine, einfach genial. Im unteren Bild sieht man das wunderschöne Design von diesem Flugzeug.
 
MHV / Mojave Air and Space Port / 30.04.2023

Convair CV-990-30A-5 * NASA * N810NA


Was für eine Frontansicht...und im unteren Bild sieht man die schönen General Electric CJ-805-23B Triebwerke.
 
MHV / Mojave Air and Space Port / 30.04.2023

Convair CV-990-30A-5 * NASA * N810NA


Für mich eines der grössten Highlights der gesamten Reise ist diese Convair CV-990 der NASA. Der wunderschöne Passagierjet ist ebenfalls ein Gateguard beim Eingang zum Mojave Airport. Dies ist die Seite mit der Abendsonne und diese ist eher für die Detail's weil man das Flugzeug nicht schön komplett von der Seite aufnehmen kann. Ich liebe dieses Flugzeug und es ist für mich der schönste "West-Passagierjet" der je gebaut wurde.
 
MHV / Mojave Air and Space Port / 30.04.2023

Montag, 28. April 2025

Lockheed L-1329 JetStar * C-140 * NASA * N814NA


Wieder ein Highlight für mich, der Lockheed JetStar der NASA. Gebaut wurde der Hammer BizJet 1960 als N9203R. 1963 kam er als 814 zur NASA und wurde für viele Test's bis 1989 geflogen. 1969 gabs dann das N814NA Kennzeichen. Einer der Test's war das Erproben von Sichelpropellern die im Überschallbereich drehen. Dazu wurde auf dem Pylon auf dem Rumpf, eine mini Turbine mit einem 24 Zoll Propeller montiert und erforscht. 2003 kam die Schönheit hier ins Museum. Die JetStar gehört zu meinen lieblings Flugzeugen.
 
Palmdale / Joe Davies Heritage Airpark / 30.04.2023

Samstag, 26. April 2025

B-747SR-46 * Shuttle Carrier Aircraft * NASA * N911NA


Ein weiterer Riesenbrüller steht hier im Museum. Einer der Shuttle Carrier Jumbos der NASA. Die B-747SR-46 hatte den Erstflug am 31. August 1973. Am 26. September 73 wurde sie an Japan Airlines geliefert in der "SR"-Version (Short Range), eine Inlandversion für Japan. Am 15. April 1988 fand der Jumbo den Weg zurück in die USA als N747BL für Boeing. Sie wurde für die NASA umgebaut um die Space Shuttle zu transportieren. Am 27. Oktober 1988 wurde sie als N911NA an die NASA abgeliefert und am 8. Februar 2012 ausser Betrieb genommen und hier nach Palmdale gebracht. Vor diesem Jumbo zu stehen war ein Traum für mich.
 
Palmdale / Joe Davies Heritage Airpark / 30.04.2023

Freitag, 25. April 2025

Space Shuttle Escape System Test Vehicle * NASA

Ganz interessant ist dieses Space Shuttle Escape System Test Vehicle der NASA. Mit ihm wurden modifizierte SR-71 Schleudersitze getestet, die dann auch beim Space Shuttle Columbia für die ersten vier Flüge eingebaut waren, danach aber wieder ausgebaut wurden weil sie als "nicht sicheres Rettungssystem" galten. Zwischen Dezember 1976 und Mai 1977 wurden 9 solche Tests mit diesem Vehicle durchgeführt. Dafür wurde das System in New Mexico auf der Holloman Air Base, auf einen Raketenschlitten montiert, abgefeuert und die Schleudersitze mit Dummy's bei der Höchstgeschwindigkeit ausgelöst.

Palmdale / Joe Davies Heritage Airpark / 30.04.23

Donnerstag, 2. Januar 2025

Lockheed F-104A-20-LO Starfighter * US Air Force * 56-0790

Dies ist ein sehr interessanter Starfighter. Gebaut als Version A übernahm in die USAF im Mai 1958 fürs Air Force Flight Test Center. Im März 1959 mietete Lockheed die Maschine zurück und baute sie zum 2. Prototypen der Version G um. Am 7. Juni 1960 hob nun diese F-104G zum zweiten Erstflug ab. Die Maschine wurde für Test's von verschiedenen Systemen und den Einsatz von nuklearen Waffen verwendet. Am 27. Dezember 1966 übernahm die NASA den Starfighter und registrierte ihn als N820NA. Den letzten Flug machte diese F-104 am 1. Juni 1977 und wurde bis 1983 abgestellt. 1985 kam sie dann ins Museum und 2003 bekam sie leider diese Bemalung wieder. Für mich wäre sie in der schönen NASA Bemalung natürlich das viel grössere Highlight.

KEDW / Edwards Air Force Base / 30.04.2023

Sonntag, 22. September 2019

B-747SP-21 * NASA * DLR * SOFIA * N747NA



Der Grund für den Stuttgart-Trip und der Höhepunkt war natürlich der Abflug des SOFIA (Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie) B-747SP der NASA / DLR. Bei diesem Gemeinschaftsprojekt zwischen der NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt wurde ein Teleskop im hinteren Teil in den Jumbo SP eingebaut. Auf einer Flughöhe von ca. 14 Kilometern wird die Luke geöffnet und Planetensysteme können dann im Flug beobachtet werden. In Stuttgart befindet sich das Deutsche SOFIA Institut an der Universität. Dies ist der zweite Besuch in STR nach 2011, damals habe ich diese Maschine auch schon aufgenommen. Ich habe einen besonderen Bezug zu diesem Jumbo, denn ich habe selber am Projekt SOFIA mitgearbeitet, weil die Firma in der ich angestellt bin, einige Strukturteile für das Teleskop geliefert hatte. Der Oldtimer wurde 1977 gebaut und flog zuerst für Pan Am und ab 1986 für United Airlines. 1997 kam dann die "Clipper Lindbergh" zur NASA. Bei "Königswetter" startete der Exote zum Rückflug in die USA.
STR / Stuttgart / 20.09.2019

Mittwoch, 21. September 2011

B-747SP-21 * NASA * DLR * SOFIA * N747NA


Diese B-747SP ist für mich einer der grössten Highlights überhaupt. SOFIA was "Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie" heisst, ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. In diesem umgebauten B-747 SP ist im hinteren Teil ein Teleskop mit einem Gewicht von 17 Tonnen und einem Spiegeldurchmesser von 2,7 Meter installiert. Auf einer Flughöhe von ca. 14 Kilometern wird die Luke geöffnet und Planetensysteme können dann im Flug beobachtet werden. In Stuttgart befindet sich das Deutsche SOFIA Institut an der Universität und deshalb kam sie nun zum ersten Mal hier her. Ich habe selber am Projekt SOFIA mitgearbeitet, da die Firma in der ich bin, einige Strukturteile für das Teleskop geliefert hat. Die Bilder habe ich beim Abflug dieses Brüllers gemacht. Im oberen Bild sieht man die Seite, wo die Luke einfährt und auf dem unteren ist die Seite zu sehen, wo die Öffnung für das Teleskop ist.
STR / Stuttgart / 21.09.2011