Freitag, 1. April 2011

Tu-144D * MAP * LII * Aeroflot Soviet c/s * CCCP-77112

Die Tu-144 war das erste Überschallverkehrsflugzeug der Welt, weil sie kurz vor der Concorde geflogen ist. Insgesamt wurden 16 Serien Tu-144 gebaut. Diese Tu-144D (D für Dahl'neye oder Langstrecke) mit der Registration CCCP-77112 konnte ich 1997 in Schukowski in "freier Wildbahn" aufnehmen. Sie war im Dienst der Aeroflot bevor sie später zur MAP (Ministry of Aviation Industry) als fliegendes Labor (LL) nach Schukowski überflogen wurde. Sie ist eine von sechs Tu-144D, die gebaut wurden (eine siebte war im Bau wurde aber nie fertiggestellt), die mit stärkeren Kolesov RD36-51 Triebwerken ausgerüstet waren. Sie gehörte zu den letzten drei fliegenden Exemplare und war als Reservemaschine für das SST-2 / NASA-Projekt vorgesehen. Danach wurde sie ans Auto & Technik Museum Sinsheim verkauft.
UUBW / Moskau-Schukowski / 08.1997

Samstag, 26. März 2011

Fokker F-27-400M * Finnish Air Force * FF-3

Im Sommer 2005 fand die Übung "ELITE" (Electronic Warfar Live Training Exercise) in Süddeutschland statt. Dazu wurden vier F/A-18 der finnischen Luftwaffe in Dübendorf stationiert. Für den Support der Hornet's kam diese gepflegte Fokker 27 der finnischen Luftwaffe einen Tag vorher nach "Dübi". Sie ist hier bei schönstem Wetter im Anflug.
LSMD / Dübendorf / 24.05.2005

Freitag, 25. März 2011

Be-12P-200 * Beriev OKB * TANTK * RA-00046

Ein ganz heißes Ding ist die Beriev Be-12P-200 "Tschaika" (Seemöwe). Sie wurde als Test- und Demonstrationsmaschine mit der selben Wasserabwurfanlage wie die Be-200 ausgerüstet. Zwischen August 1994 und Juni 1996 wurde sie bei TANTK in Taganrog umgebaut und dabei wurde das ganze Anti-U-Boot Equipment sowie der Initiativa-2B Radar vorne in der Nase ausgebaut. Das Flugzeug hat nicht nur einen guten Sound, sondern ist auch recht wendig und zieht zwei herrliche Rauchfahnen nach. Das Bild habe ich an der MAKS-2001 gemacht.
UUBW / Moskau-Schukowski / 08.2001

Donnerstag, 24. März 2011

IL-76MF * Ilyushin OKB * RA-76900


Die IL-76MF ist eine modernisierte und verlängerte Version der IL-76. Der Rumpf wurde vor und hinter dem Flügel um je eine 3,3Meter lange Rumpfsektion verlängert. Deshalb bekam sie auch das "F" für "Fuselage" in die Bezeichnung. Außerdem wurden Leistungstärkere und modernere PS-90A-76 Triebwerke montiert. Damit konnte die maximale Zuladung auf 60 Tonnen gesteigert werden. Am 1.August 1995 ist dieser Prototyp zum ersten Mal geflogen. Die Bilder habe ich an der MAKS-97 gemacht. Vor der MAKS war sie auch in Le Bourget und trägt deshalb noch die Ausstellungsnummer "338" auf dem Rumpf. Die ersten IL-76MF für die Jordanische Luftwaffe und die Russische Luftwaffe sind aktuell in der Ablieferungsphase.
UUBW / Moskau-Schukowski / 08.1997

Sonntag, 20. März 2011

Ka-60-1 * Kamov OKB * 601


Die Kamov Ka-60-1 "Kasatka" (Schwertwal) war der Prototyp einer neuen Hubschrauberfamilie vom Kamov OKB. Dabei wurde auf den üblichen koaxialen Doppelrotor verzichtet und dafür einen Fenestron-Herckrotor eingebaut. Die Kasatka gefällt mir sehr und erinnert in der Auslegung an den Dauphin von Eurocopter. In der Zwischenzeit fliegen weitere Prototypen, bei denen aber die Stabilisatoren auf das Heck montiert wurden. Dieses Bild konnte ich an der MAKS-99 machen.
UUBW / Moskau-Schukowski / 08.1999

Samstag, 19. März 2011

WM-T "Atlant" * Myasishchev OKB * RF-01502




Flugzeuge vom OKB Mjasischtschew gefallen mir besonders gut wie diese WM-T "Atlant". Zwei solche Maschinen hat man aus Tankern der Variante 3MN-2 (Bison-B) umgebaut. Nach dem Umbau bekamen sie die Bezeichnung 3M-T (T für Transport). Im Jahre 1978 wurden dann beide im Gedenken an den Konstrukteur Wladimir M. Mjasischtschew in WM-T (WM für die Initialen) umbenannt. Die zwei "Atlant" sind in den 80er Jahren für den Transport der Buran-Fähren ohne Heck (0GT), denn Haupttank (1GT) sowie das untere Modul mit der Raketenspitze (2GT) der Energija-Raketen nach Baikonur eingesetzt worden. Die Nutzlast auf dem Bild nennt sich 3GT (GT heisst "gruz technologitscheskii" und bedeutet technologische Fracht). Sie ist im Prinzip die leere Rückflugkonfiguration vom Raumfahrtzentrum Baikonur und besteht aus zwei aerodynamischen Verkleidungen, zwischen die man zum Beispiel den 44,46 Meter langen Haupttank der Energija-Rakete (1GT) montiert hatte. Das "Osterei", wie die 3GT auch genannt wird, hat ein Gewicht von 15 Tonnen, eine Länge von 15,67 Meter und einen Durchmesser von 7,75 Meter. Im unteren Bild sieht man, dass diese "Atlant" rückwärts gestossen wurde, da das Stützrad verkehrt steht. Ausserdem kann man erkennen, wie gigantisch dieses Flugzeug ist...Den Traumvogel habe ich an der Mosaeroshow 1999 (MAKS) aufgenommen.
UUBW / Moskau-Schukowski / 08.1999

Donnerstag, 17. März 2011

M-50A "Bounder" * Soviet Air Force * 12


Meine absolute Nummer Eins unter den Bombern ist der Mjasischtschew M-50A Bounder (Lump). Entwickelt wurde die M-50 um mit einer Überschallreisegeschwindigkeit von 1800 km/h und einer Reichweite von 12000 km, seine Nutzlast zu transportieren. Diese ehrgeizigen Ziele wurden aber nie erreicht. Am 27. Oktober 1959 startete dieser Prototyp zum Erstflug. Nur die beiden inneren Triebwerke hatten Nachbrenner. Nach 19 Testflügen wurde das Projekt beendet. Der letzte Flug war an der Parade in Tuschino 1961, als der Bounder großes Aufsehen erregte. Danach kam der einzig Prototyp ins Zentrale Museum der Luftstreitkräfte nach Monino. Im 2001 wurde mein sehnlichstder Wunsch, einmal vor diesem Flugzeug zu stehen, erfüllt... Die M-50 ist einfach ein "Monster", sie ist fast 58 Meter lang und hatte ein Startgewicht von 115 Tonnen...Keine Frage er ist mein Liebling...
Museum Monino / 08.2001

Dienstag, 15. März 2011

Suchoi T-4 * Soviet Air Force * 101


Ein Flugzeug das mein Herz höher schlagen lässt ist die Suchoi T-4 "Sotka" (Die Hundert). Sie wurde in der damaligen Sowjetunion als überschallschnellen Langstreckenbomber entwickelt. Da die T-4 für Mach 3 geplant war, wurde sie aus Titan und rostfreiem Spezialstahl gebaut. Sie war in vielen Bereichen, technologisches Neuland. Am 22. August 1972 flog dieser Prototyp zum ersten Mal. Insgesamt machte die "101" zwölf Testflüge und erreichte eine maximale Geschwindigkeit von Mach 1,28 in 12'100m Höhe. Im März 1974 wurden die Arbeiten eingestellt. Die Kosten waren so hoch, dass die T-4 auch heute noch das teuerste je gebaute Einzelflugzeug ist. Die Russen gaben ihr den Beinamen "100 Tonnen Gold"...1982 kam sie dann ins Zentrale Museum der Luftstreitkräfte in Monino. Für mich ist das Ding einfach ein Megabrüller...
Museum Monino / 08.2001

Montag, 14. März 2011

Sikorsky CH-53G * German Air Force * Heer MTHR-25 * 84+44


Das grösste Highlight war sicher diese Sikorsky CH-53G der deutschen Luftwaffe vom MTHR-25 (Mittleres Transporthubschrauberregiment 25) aus Laupheim.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

Guimbal Cabri G2 * Helitrans AG * HB-ZTT


Dieser kleine Kerl ist der erste Guimbal Cabri G2, der in der Schweiz fliegt. Er ist brandneu und wurde erst am 10.03.2011 für Helitrans AG in Basel registriert.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

Bell 47G * Private * D-HELO


Da kam Nostalgie auf, als diese private Bell 47G aus Deutschland einflog. Auf dem Oldie steht vorne "The Red Boomerang"...Beachtet auch das riesen Beacon auf dem Ausleger...
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

Agusta A109E Power * Skymedia AG * HB-ZVG


Für mich ist immer noch die Agusta A109 einer der schönsten und elegantesten Reisehubschrauber den es gibt. Der hier gehört der Skymedia und hat kleine Lions Air Logos drauf.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

Enstrom F-280FX Shark * Private * HB-ZFS


Die etwas kleinere Enstrom F-280FX war ebenfalls zu Gast in Grenchen. Hier ist sie gerade beim Start.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

Sonntag, 13. März 2011

Enstrom 480 * Flugschule Eichenberger AG * HB-XJQ


Enstrom-Helis sind in der Schweiz eher selten, obwohl sie gut für die Schulung sind. Diese grössere Enstrom 480 gehört der Flugschule Eichenberger und hat die Homebase in Buttwil.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

AS-332M1 Super Puma * Swiss Air Force * SAR * T-313


Auch einer der beiden Super Puma's, nähmlich dieser hier, wurde in die Ausstellung parkiert. Er hatte SAR-Logos auf den Türen und auf der anderen Seite die FLIR-Kamera montiert.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

EC-635P2+ * Swiss Air Force * T-370


Natürlich darf am Heli-Weekend die schweizer Luftwaffe nicht fehlen. Sie war gleich mit drei Helis da, nebst diesem EC-635P2+ waren auch noch zwei Super Puma's dort. Die T-370 ist der 20. Eurocopter der Luftwaffe. Hier wird er nach der Landung von Hand in die Ausstellung geschoben.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

MD-900 Explorer * Breitling SA * HB-ZCW


Die MD-900 Explorer gefällt mir aber sehr, sie wirkt so "bullig"...Die hier ist in Grenchen stationiert und gehört der Breitling SA.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

MD-600N * Fuchs Helikopter * HB-ZGU


Ich kann mich mit diesen MD-600N einfach nicht anfreunden. Dieser hier gehört zu Fuchs Helikopter.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

EC-120B Colibri * Linth Air Service AG * HB-ZJB


Ich finde die Bemalung macht diesen Eurocopter sehr elegant...
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

Agusta-Bell 206B Jet Ranger * Heli-West AG * HB-XHO


Mit Baujahr 1969 hat diese Jet Ranger schon viel erlebt und einige Betreiber gehabt, bevor er zu Heli-West kam. Das der Heli immer noch "Fit" ist, bewies er in dem er den ganzen Tag Rundflüge machte.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

EC-120B Colibri * Heli-West AG * HB-ZGQ


Grenchen ist die Homebase von Heli-West AG und dieser Colibri ist das Flaggschiff. Der Hubschrauber flog vorher in Deutschland.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

EC-120B Colibri * Heli-Lausanne SA * HB-ZCA


Bekannt ist auch diese Colibri, die früher bei der BOHAG flog und nun für Heli-Lausanne im Einsatz steht.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

Robinson R44 Clipper II * Helitech Charter Ltd. * G-SHAN


Auch die Kleineren fehlten nicht wie diese Robinson R44. Allerdings ist sie mit englischer Registration schon ein Exote.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

AS-350B2 Ecureuil * Mountain Flyers 80 Ltd. * HB-ZAM

Diese heisse Ecureuil ist erst seit dem Dezember 2010 auf die Mountain Flyers 80 Ltd. eingetragen. Vorher flog sie als N939DC in Irland.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

Agusta-Bell 206B Jet Ranger * Mountain Flyers 80 Ltd. * HB-XSM


Ich hätte fast das Heli-Weekend in Grenchen verpasst, aber zum Glück konnte ich mein Wochenende umgestalten und es klappte am Samstag doch noch. Es ist der grösste Heli-Event in der Schweiz und man kann viele Helis aus der Nähe aufnehmen, wie diese schöne Jet Ranger der Mountain Flyers 80 Ltd. aus Bern. Am Morgen war auch das Wetter noch sehr schön.
LSZG / Grenchen / 12.03.2011

Donnerstag, 10. März 2011

B-737-322 * Jordan Aviation * JY-JAO


Mit Baujahr 1990 ist diese B-737-300 auch schon im fortgeschrittenen Alter. Nach Einsätzen bei United und Futura fliegt sie seit 2009 bei Jordan Aviation, einer jordanischen Chartergesellschaft. Für mich ist sie ein echtes Highlight.
ZRH / Zürich / 10.03.2011

EC-155B1 * Starspeed Ltd. * G-WJCJ


Dieser EC-155 von Starspeed ist nicht nur wunderschön sondern hat für einen westlichen Hubschrauber auch einen echt guten Sound. Ich habe ihn hier beim Start vom Heliport in Zürich erwischt.
ZRH / Zürich / 10.03.2011

Mittwoch, 9. März 2011

Mil Mi-8MTW-5 * Kazan Helicopters * no Registration

Eine Szene wie aus einem James Bond Film: Heisser russischer Hubschrauber mit heisser russischen Lady warten auf 007...Doch die Realität sah anders aus: Dies war der Prototyp der 3. Mi-8 Generation. Sie gehörte der Kazan Helicopters und trug hier an der MAKS 97 keine Registration. Es dürfte sich aber um die ex RA-70937 handeln. Von den mehr als 12000 Mi-8 wurden über 7300 Stück im Staatlichen Werk Kasan gebaut. Die nette Dame gehörte natürlich zum Verkaufs-Staff...
UUBW / Moskau-Schukowski / 08.1997

Mil Mi-8AMTSh * Ulan-Ude Aviation Plant * RA-25755


Diese verbesserte Mi-8AMTSh trägt die Bemalung des Ulan-Ude Aviation Plant. Im Staatlichen Flugzeugwerk von Ulan-Ude wurden nebst Su-25 mehr als 3800 Hubschrauber des Typs Mi-8 gebaut...Ich konnte diesen Demonstrator an der MAKS 97 aufnehmen.
UUBW / Moskau-Schukowski / 08.1997

Dienstag, 8. März 2011

Mil Mi-8AMT * Gazpromavia * RA-22967


An der MAKS 97 war dieser schöne Mi-8 von Gazpromavia ausgestellt. Man beachte die Treppe in der Türe und die eckigen Kabinenfenster.
UUBW / Moskau-Schukowski / 08.1997

Sonntag, 6. März 2011

VKK Buran BTS-002 OK-GLI * NPO Molniya * RSA * CCCP-3501002




Der OK-GLI war ein Prototyp der Raumfähre Buran zur Erprobung der Flugeigenschaften und der Landesysteme. Er konnte starten und landen wie ein Flugzeug und hatte zu diesem Zweck vier Triebwerke des Typs AL-31 montiert. Die seitlichen zwei waren mit und die oberen zwei ohne Nachbrenner. Das Ding muss einen Supersound gehabt haben, denn das sind die selben Triebwerke wie bei der Su-27...Ich habe ihn hier an der MAKS 97 aufnehmen können. Heute steht er im Technik-Museum Speyer.
UUBW / Moskau-Schukowski / 08.1997

Samstag, 5. März 2011

B-737-7EG BBJ * Samsung Techwin Aviation * HL7759

Seit Tagen beobachte ich diese Maschine, um ein Foto zu machen, doch heute sah es gut aus und dann dies...Bei meiner ersten Fotoposition stand eine Treppe genau vor der Nase, das ist aber nichts Neues für mich, denn hier in Zürich werden die guten Flugzeuge immer so verstellt, dass man sie von aussen selten schön machen kann. Bei der alternativen Fotoposition hätte ich sogar noch mit der Leitplanke oben und unten leben können, aber der Groundpower mitten im Feld stehen lassen ist fast nicht zu topen...Ich hoffe nun, dass ich irgendwann doch noch ein besseres Bild machen kann, um dieses zu ersetzten...
ZRH / Zürich / 05.03.2011

Mittwoch, 2. März 2011

Jak-40K * UES Avia * UR-87591

Für mich ist diese Jak-40 eine der heissesten die es gibt. Sie gehört der UES Avia (United Energy Systems of Ukraine) und trägt eine wunderschöne Bemalung. Besonders das Schwarz beim Cockpit macht mich schwach und ist genau meine Wellenlänge...Bei der Version "K" sieht man deutlich noch eine Frachttüre auf der Seite. Der hübsche kleine Kerl flog mir damals in Genf, als die Überraschung vor die Linse.
 
GVA / Genf / 14.01.2006

Jak-42D * Saravia * special c/s * RA-42432

Diese Jak-42D gehört zur Flotte der Saratov Airlines, trägt aber die schöne Spezialbemalung. Ich erwischte sie hier im Anflug auf Frankfurt.
FRA / Frankfurt / 07.08.2005

Montag, 28. Februar 2011

B-707-321C * Imperial Cargo Airlines * 9G-EBK


Ein weiterer Brüller, der auf einem Kuwait-Frachtflug kam, war diese
B-707-321C der Imperial Cargo Airlines aus Ghana. Damals wartete man einfach stundenlang im Anflug und hoffte, dass etwas gutes kommt. Man kann sich heute die Freude kaum vorstellen, wenn einem dann ein solcher "Schriller" vor der Nase durchflog...
ZRH / Zürich / 15.08.1993

B-707-365C * Okada Air * 5N-AOO


Früher hatte Kuwait Airways einen Frachtkurs nach Zürich, der von TMA of Lebanon Siebennullern geflogen wurde. Ab und zu mussten auch andere Airlines diesen Kurs fliegen, wie diese Okada Air B-707 aus Nigeria. Damals waren die Flugzeuge noch so in der Fracht parkiert und das Parkhaus war oben offen. Mir gefällt das Bild, weil man den vollen Action hat...
ZRH / Zürich / 07.1988

An-26B * Pskovavia * RA-26134

Wir waren im Sommer 06 auf einer Spottertour und eigentlich bereits daran, eine Schlafgelegenheit beim Flughafen Hahn zu suchen, als uns diese An-26 den Abend versüsste...
HHN / Hahn / 18.08.2006

Donnerstag, 24. Februar 2011

Let L-410UVP * Rainbow Air * all white * YV301T

Nachdem ich auf Lanzerote gelandet war, rollte ich an dieser Let-410 der venezuelanischen Rainbow Air vorbei. Diesen kleinen und hübschen Turboprop auf dieser Insel aufnehmen zu können, war für mich gleich das erste Highlight in den Ferien.
ACE / Arrecife / 20.04.2008

Fokker F-27-300M * Mistral Aero * ex WestEx AL * C-GWXD

 Eine kanadische Fokker 27 in Genf ? Das war ja wohl eine tolle Überraschung. Vermutlich war dieser "Dart-Schriller" auf dem Weg nach Afrika.
GVA / Genf / 12.01.2006

Dienstag, 22. Februar 2011

FFA P-16 Mk.III * FFA * Swiss Air Force * X-HB-VAD




Mein zweiter Liebling der in Dübendorf steht, ist der P-16. Entwickelt und gebaut wurde dieses Kampfflugzeug bei der Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein (FFA). Im Gegensatz zum N-20.10 ist der P-16 aber geflogen und wie. Es wurden 5 Flugzeuge zwischen 1952 und 1960 hergestellt. Ich hatte schon früh eine starke Bindung zu diesem Vogel, da mein Grossvater damals bei der FFA arbeitete und mir später viel erzählen konnte. Leider kam es beim 22. Flug des Prototyps 01 (J-3001) zu einem Ermüdungsbruch der Tankdruckleitung, so das der Testpilot die Maschine über dem Bodensee mit dem Schleudersitz verlassen musste. Der Pilot, der unverletzt blieb, war nebenbei der erste Schweizer, der sich mit einem Schleudersitz retten musste. Mit dem Prototyp 02 (J-3002) wurde 1956 erstmals im leichten Stechflug die Schallgrenze durchbrochen. Das Vorserienflugzeug 03 (J-3003) folgte. Der P-16 war ein sehr robustes Flugzeug mit ausgezeichneten Kurzstart- und Landeeigenschaften, starker Bewaffnung wie etwa der Raketenautomat hinter dem Cockpit und war eine hervorragende Schiessplattform. 1957 wurden 100 Flugzeuge des Typs P-16 Mk.III für die Schweizer Luftwaffe bestellt. Doch beim Testflug Nr.102 der J-3003 kam es zum Bruch eines Kupplungsstücks an der Hydraulikpumpe infolge Materialermüdung. Die Maschine stürzte in den Bodensee und wieder konnte sich der Pilot mit dem Schleudersitz retten. Einen Tag nach dem Absturz wurde der Auftrag storniert!? Obwohl die FFA später mit den Maschinen 04 (X-HB-VAC) und 05 (X-HB-VAD) beweisen konnte, dass die Mängel schnell behoben waren und auf eigene Kosten versuchte den P-16 zu vermarkten, war es zu spät.1969 wurde der Schlusspunkt gesetzt. Auch das zweite schweizer Kampfflugzeug wurde Opfer der Politik...Wenigstens hat die Flügelkonstruktion im späteren Learjet grosse Erfolge verbuchen können. Ich werde aber immer stolz auf dieses Flugzeug sein...
LSMD / Dübendorf Fliegermuseum / 15.02.2011

Montag, 21. Februar 2011

F+W N-20.10 Aiguillon * Swiss Air Force * no Reg.




Meine beiden Lieblingsflugzeugkonstruktionen aus der Schweiz stehen heute im Fliegermuseum Dübendorf. Die N-20.10 Aiguillon (Stachel) wurde von F+W Emmen in den späten vierziger bis anfangs fünfziger Jahre entwickelt und gebaut. Das Flugzeug war sehr innovativ und hatte viele Neuerungen. Der Tragflügel ist pfeilförmig und Höhenquerruder kombiniert, die Waffenwanne konnte dem Einsatz entsprechend schnell gewechselt werden, die ganze Pilotenkabine war absprengbar und die Triebwerke hatten zum ersten Mal eine Art Nachverbrennung mit Nebenstrom, um einige der Merkmale zu nennen. Die Triebwerksleistung war denn auch das Problem, dass die Maschine nur ein paar Starthüpfer machen konnte aber leider nie richtig fliegen. Ein Zusatzkredit wäre nötig gewesen, aber der wurde nicht gesprochen. So muss man aus heutiger Sicht sagen, dass damals die Schweiz Weltspitze war im Militärflugzeugbau aber die Chance wurde durch ängstliche Politiker zunichte gemacht. Für mich ist und bleibt es ein sensationelles Flugzeug.
LSMD / Dübendorf Fliegermuseum / 15.02.2011

Sonntag, 20. Februar 2011

B-737-7L9 * Cimber Sterling * OY-MRF


Cimber Air hat im Dezember 2008 Teile der insolventen Sterling übernommen. Seither heisst die Fluggesellschaft Cimber Sterling. Diese B-737-700 trägt immer noch die rote Sterling-Bemalung.
ZRH / Zürich / 19.02.2011